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•Januar 28, 2008 • Kommentar schreiben

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•Dezember 2, 2007 • 2 Kommentare

Herbert Chapman – Trainerlegende

•November 27, 2007 • Kommentar schreiben

In Salzburg diskutiert man, ob die graue Eminenz Trapattoni der richtige Mann für den Aufbau einer Mannschaft der Zukunft ist. In England polarisiert die Entscheidung, einen Trainer wie Jose Mourinho gehen zu lassen. Anlass genug, die Rolle der Herren auf der Trainerbank wieder einmal näher zu betrachten: Sie haben den Weg des Fußballs bestimmt, ihre Persönlichkeiten prägen einen Verein oftmals über Jahrzehnte hinweg. Ein anschauliches Beispiel, wie ein einzelner Trainer den gesamten Sport revolutionierte, ist Herbert Chapman.

Wer ist Herbert Chapman, höre ich den interessierten Leser denken. Diese Frage ist wahrlich keine Schande, und doch… man sollte sich diesen Namen merken.

Chapman (geboren 1873 – gestorben 1934) war ein nicht unbedingt erfolgreicher Spieler bei Tottenham. Oder in anderen Worten: Wäre es nur bei seiner Karriere als aktiver Sportler geblieben, wäre sein Name längst aus dem Kollektivgedächtnis des Fußballs entschwunden. Man würde vergebens nach ihm googeln. Aber Chapman übernahm 1913 das Traineramt bei Huddersfield Town… und Google findet heute 1 880 000 Einträge mit seinem Namen.

Chapmans Trainerlaufbahn ist eine einzige Erfolgsgeschichte: Huddersfield wurde unter seiner Regie dreimal englischer Meister und einmal Cupsieger. Danach übernahm Chapman die Führung eines krisengeschüttelten Vereins namens Arsenal London – der Name dürfte dem Einen oder dem Anderen geläufig sein, nehme ich an – und führte die Gunners zu drei englischen Meistertiteln und einem Cupsieg. „Mr. Arsenal“ begründete aber nicht nur den großen Namen der Kanoniere… er darf auch als Vater des modernen Fußballs bezeichnet werden.

Plötzlich ist alles anders…

Der damalige „Manager“ eines englischen Vereins sah es als seine Hauptaufgabe an, Spieler zu kaufen und Spieler zu feuern. Das tatsächliche Training überließ er Untergebenen, die Taktik der Mannschaft war hingegen – heute kaum mehr vorstellbar – Aufgabe des Kapitäns. Ein alles in allem sehr angenehmer Job, muss man sagen.

Chapman ging jedoch weit professioneller an seine Aufgabe heran: Er betreute das Training, entwarf selbst die Taktik der Mannschaft, versuchte seine Spieler zu motivieren und auf den Gegner einzustellen und war stets auf der Suche nach finanzstarken Gönnern, um neue Spitzenspieler einzukaufen.

Es wird wohl nicht wenige gegeben haben, die diesen neuen Weg kritisiert haben. Man kennt das ja aus der Gegenwart: Neuerungen werden skeptisch beäugt oder belächelt, gern kommt das Todschlagargument „Das haben wir früher auch nicht gebraucht, warum brauchen wir das jetzt?“, wie es beispielsweise ein Herr Pacult gerne bringt und ein Herr Krankl gerne brachte. (Psychologische Betreuung? Haben wir früher auch nicht gebraucht! Mentalcoach? Haben wir früher auch nicht gebraucht! Andere Trainingsmethoden? Haben wir früher…) Ein Jürgen Klinsmann kann ein Lied davon singen, wie anstrengend es ist, gegen diese Mentalität anzukämpfen.

Chapmans größter Verdienst: Das „WM-System“

Chapmans wohl größter Verdienst war eine taktische Neuerung, die uns heute nahezu simpel erscheint: Nicht nur setzte er als Erster einen Manndecker auf den gegnerischen Mittelstürmer an und entwickelte damit eine Defensive, die diesen Namen verdient, er veränderte auch das taktische Grundgefüge seiner Mannschaft:

Die 5 offensiven Spieler bildeten in ihrer Formation ein „W“, die 5 defensiven ein „M“. Verteidigung, Mittelfeld und Sturm waren nicht länger isoliert voneinander, sondern ineinander verflochten, das Team war breit gestaffelt, das Spiel zwischen Defensive und Offensive wurde überbrückt, nahezu immer war ein Spieler anspielbar, das Spiel war viel flexibler geworden… kurz gesagt: Die Gegner – eine ganz andere Art Fußball gewöhnt – waren verwirrt und fassungslos, was da auf sie zukam.

Zu Beginn der 30er war Arsenal der Inbegriff des modernen Fußballs. 1930/31 wurde man mit 7 Punkten Vorsprung Meister und hatte 127 Treffer erzielt. Andere kopierten zwar das System, aber nur mit mäßigem Erfolg.

„Mr. Arsenal“

Chapman war von 1925 bis zu seinem Tode 1934 Arsenal-Trainer. Er prägte den Fußball wie den Verein und galt auch als Mann mit Sportsgeist: Als beispielsweise der Arsenal Spieler Tommy Black in einem Pokalspiel ein brutales, absichtliches Foul beging, ließ Chapman ihn nie mehr für seinen Verein spielen und verkaufte ihn einen Monat später. Ein derartiges Verhalten war mit Chapmans Fair-Play-Empfinden nicht zu vereinbaren.

Aber der Name Chapman steht nicht nur für eine neue Professionalität am Platz, auch abseits hatte er visionäre Vorstellungen: Chapman war der erste, der die Einführung von Trikotnummern forderte, verwendete Magnettafeln, um seinen Spielern seine ausgetüftelte Taktik zu veranschaulichen (wir kennen es alle aus Sportfilmen am Sonntagnachmittag) und entwickelte – es klingt fast schon seltsam – das Flutlicht für Fußballstadien.

 

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SteckBrief

•November 27, 2007 • Kommentar schreiben

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Steckbrief

Name: Philipp Wildberger

Nickname: Wüdy, Phil

Geburtstag: 9.10.1992

Sternzeichen: Waage

Geburtsort: Linz

Wohnort: Unterweitersdorf

Größe: 173cm

Gewicht: 63kg

Schuhgröße: 42-43

Hobbys: Fußballspielen, freunde treffen, Computer/PS2 Spielen

Lieblingsfarbe:
Grün

Lieblingsmusik: Unterschiedlich.. Von Green Day oder Billy Talent bishin zu Oe3-Hits

Lieblingstier: Hund

Lieblingsshampoo: Kokos..

Lieblingsessen: Hab ich eigentlich nicht..

Lieblingsschuhe: DVS/Nike – Schuhe

Lieblingssport: Fußball

Lieblingswebseite: Google, Teamchef.at, Szene1.at, YouTube.com

Motto: „Es gibt keine Probleme, sondern nur Herausforderungen!“